Wir finden sowohl in wissenschaftlichen, unternehmerischen als auch anderen gesellschaftlichen Bereichen unterschiedliche Definitionen zur Digitalisierung, die ich ganz einfach und schlicht als eine digitale Weiterentwicklung in allen Bereichen der Gesellschaft bezeichnen würde.

Wir stehen nicht bei Punkt NULL, also ist das ein völliger normaler Vorgang, allerdings nicht mehr wie bisher als Einzel- oder Insellösung, sondern als eine wirkliche Transformation der Gesellschaft.


Prof. Fredmund Malik hat bereits 1997 von der Großen Transformation 21 gesprochen, in der Digitalisierung einen wichtigen Teil dieses Prozesses darstellt.


Wir kennen die Triebkräfte der Digitalisierung


  • Neue Informations- und Kommunikationsbedingungen, Globalisierung, Vertrauensverlust in unternehmerische Aktivitäten / kritischere Öffentlichkeit, Kapitalmärkte

und wir können auch die Faktoren benennen, die diese Triebkräfte erst wirksam machen

  • Stakeholder, Eigenkapital, Spenden, Vertrieb, Personal …


Die Frage stellt sich nicht nur mir, sondern vielen Interessierten: warum geht das Ganze also nicht so zügig voran wie es notwendig wäre für einen möglichst eleganten, möglichst reibungslosen Prozess?


Alle wissen, dass Digitalisierung sein muss und Entscheider sind sich im Wesentlichen einig, dass zum Steuern / Managen eines solchen Prozesses für sie Disziplin, Ordnung, Verantwortung und Verlässlichkeit wichtige charakterliche Werte darstellen, die durch Mut und Zuversicht ergänzt werden sollten.


Gleichermaßen wissen Entscheider oft sehr genau, dass vorhandene Systeme und Arbeitsweisen infrage gestellt werden müssen und dennoch bleiben sie meistens lieber bei dem, was sich bisher bewährt hat. Ich will dieses Thema nicht weiter ausführen, wenn ich an die deutsche Automobilbranche und ihre Entscheider denke (und die auch garantiert den Schuldigen benennen werden, der für all dies verantwortlich ist!)


In verschiedenen Untersuchungen, Studien und Büchern zu der Problematik Digitalisierung und ihre psychologischen Aspekte gibt es akzeptable Darstellungen derselben.


Einer davon ist, dass Frauen in Entscheidungspositionen Digitalisierung deutlich weniger mit Angst verbinden als Männer. Mir gefiel in diesem Kontext der Spruch: MÄNNER kennen Probleme für jede Lösung.

Gedanke 2              >>>  

Digitalisierung …