Gedanken zu einer multipolaren Welt sind gleichermaßen Gedanken an das Heute, an das Morgen, eigentlich an die Zukunft meiner Söhne und Enkel. Da ich als politisch, gesellschaftlich und sozial engagierter Mensch nicht im luftleeren Raum lebe, in Berlin, in Brandenburg, in Deutschland und in vielen Ländern Europas unterwegs war und bin, interessieren mich natürlich das Sein und das Werden meines Umfeldes.


Ich habe mich den einzelnen Themen meiner Gedanken, Bildung, Digitalisierung, komplexes Denken, neue Materialien / Materialien der Zukunft und der künftigen Multipolaren Welt mittels eigenem Erleben, Studium von Unterlagen, persönlichen Gesprächen und natürlich über das Internet genähert.


Bereits im Jahr 1997 hat Professor Dr. Fredmund Malik davon gesprochen, dass uns die Große Transformation 21 in den kommenden Jahren bevorsteht. Diese Transformation müssen wir als Übergang von einer alten Welt in eine neue Welt begreifen, und zwar nicht nur als passive Zuschauer, sondern als aktive Mitgestalter. Kritisches Engagement in diesem Prozess, das ist mein Credo.


Dieser bereits vor 20 Jahren von Professor Fredmund Malik genannte, nein besser, definierte Transformationsprozess ist bereits in vollem Gange und wird von und in den einzelnen Ländern, wohl insgesamt in der Welt noch nicht in vollem Umfange verstanden.


Diese Transformation umfasst nicht nur die Wirtschaft, sondern die Gesellschaft insgesamt und dieser Prozess wird, so könnte man glauben, in den nächsten 30-50 Jahren abgeschlossen sein.


Zuerst hatten mich die Triebkräfte für diese Umgestaltung unserer Welt interessiert. Es sind im Wesentlichen fünf Komplexe, die die größten Einflussfaktoren für diesen derzeitigen und künftigen Prozess darstellen:


  • die Demographie,
  • der gesamte Komplex von Wissen und Technologie,
  • die Ökologie,
  • die bisher nie dagewesene Verschuldung als Hauptfaktor der Ökonomie
  • das komplexe Zusammenwirken               dieser vier zuvor genannten Faktoren.


Mit den Auffassungen von Fredmund Malik befinde ich mich in Übereinstimmung, wenn er sagt, dass diese multipolare Welt oder wie er es nennt, die Transformationen 21 (als Beginn, Prozess und Abschluss), von uns selbst gestaltet werden muss. Es kommt also darauf an, wie wir die neuen Herausforderungen begreifen und wie wir mit ihnen umgehen, es kommt auf die Denkweise, auf das Wissen, die Instrumente und Methoden an, die man als Lösungen verwendet. Das Risiko von Störungen und Fehlentwicklungen ist sehr groß, die Chancen zur Lösung der Probleme aber ebenso.

Gedanke 5              >>>  

Multipolare Welt der Zukunft …